Über die moderne Klappbrücke, die seit 1988 die romantische Ostefähre bei Geversdorf ersetzt und die Verbindung nach Balje und weiter zur Fähre nach Wischhafen oder an der Elbe entlang zum Alten Land herstellt, kommt man in umgekehrter Richtung direkt ins beschauliche Dorf am Osteufer
Nicht nur zahlreiche Hamburger und Schleswig-Holsteiner schätzen die beschauliche Stille und reine Luft im 750 Jahre alten Dorf am Fluß. Die Oste, deren Fische und ihre Befahrbarkeit Petris Jünger und die Besitzer von Segelbooten gleichermaßen anlockt, zieht durch ein Paradies für seltene Pfanzen- und Vogelarten.
Ein immer währender, sanfter Wind rauscht im Sommer im Schilf und in den Blättern der Bäume.

Hinter dem Deich der Oste, die den Bewohnern des Kirchdorfes schon seit Generationen das Lied von den Gezeiten der Nordsee vorsummt, tragen die Rasenmäher Mäntel aus reiner Wolle und fressen kein Benzin, der Umwelt und sich selbst zuliebe. Und neben den Schafen auf den Deichen, lädt auch das flache, weite Marschland zu erholsamen Wanderungen ein.
Wer träumt nicht von der heilen Welt. Von Jahreszeiten wie aus dem Bilderbuch. Wir könnten sie noch haben, wenn wir nicht immer nur vom Fortschritt träumten. Hier im ländlichen Raum, zwischen Mooren und Marschland ist noch ein Stück dieses Traums zu finden. Geversdorf bietet keinen feudalen Urlaub nach Maß der Bettenburgen hinter den Badestränden der Nordsee, aber es ist so nah an diesem Erleben, dass der, der will, sich an diesem Trubel beteiligen kann.
